Feuer im Hochhaus

Feuer im Hochhaus

Umfangreicher Einsatz für die SEG-Nord (Ostholstein)

Foto: Oliver Poppe / DRK Göhl e.V.

Ein Kellerbrand in einem sieben-stöckigen Mehrfamilenhaus sorgte am 31. Januar um 22:56 Uhr für einen Großeinsatz der Feuerwehren und der Schnelleinsatzgruppe Nord, bei dem über 100 Rettungskräfte im Einsatz waren. Das stark verqualmte Gebäude, in dem 61 Personen gemeldet waren musste evakuiert werden.
Die DRK-Bereitschaft Göhl war mit 16 Einsatzkäften über sieben Stunden im Einsatz.

Foto: Oliver Poppe / DRK Göhl e.V.

Vom Einsatzort wurden vier Transporte in das örtliche Krankenhaus durchgeführt. Davon wurden zwei Patienten vom regulären Rettungsdienst transportiert und zwei von der DRK-Bereitschaft Göhl (1x Notfall-KTW, 1x Reserve-RTW).
Über 40 Bewohner wurden evakuiert. Davon wurden insgesamt 24 Betroffene, vier Hunde und eine Katze mit Mannsachftswagen und KTW transportiert. Sie wurden mehrere Stunden in der DRK-Unterkunft betreut, mit Kalt- und Warmgetränken sowie einem heißen Eintopfgericht versorgt.
Eine Notunterkunft mit Feldbetten wurde eingerichtet, falls die Bertroffenen längerfristig nicht zurück in ihre Wohnungen hätten können.

Foto: Oliver Poppe / DRK Göhl e.V.

Nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für über 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr, SEG, Polizei und KIT wurden ebenfalls mit Getränken und Verpflegung versorgt. Hierfür wurde die Fahrzeughalle des DRK zum provisorischen Speisesaal umfunktioniert, mit zwei Zeltheizungen beheizt und die Feldküche in Betrieb genommen.

Neben der freiwilligen Feuerwehr Oldenburg in Holstein waren auch die Feuerwehren der Gemeinde Gremersdorf, die Feuerwehr Heiligenhafen, Feuerwehr Lensahn und die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) im Einsatz.
Von Seiten des Rettungsdienstes wurde durch die Rettungsleitstelle Süd ein Rettungswagen (RTW) der Wache Oldenburg und Heiligenhafen, ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) aus Oldenburg, die SEG Nord mit den Teileinheiten des ASB Heiligenhafen und DRK-Bereitschaft Göhl sowie der Org.-Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt (LNA) aus Ostholstein eingesetzt.
Weiter beteiligt war natürlich auch die Polizei, das Ordnungsamt und der Bereitschaftsdienst er eOn-Hanse (Strom-/Gas-Versorger).

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