Alarmierung
Empfang des Einsatzauftrages
Foto: Poppe / DRK Göhl e.V.

Falls Sie unsere sofortige Hilfe benötigen sollten, dann wenden Sie sich bitte an die integrierte Regionalleitstelle Süd (IRLS) in Bad Oldesloe über den Notruf 112 oder Tel. 04521- 1 92 22.

Die Schnelleinsatzgruppe und/oder die Rettungshunde-Staffel wird mittels digitaler Funkmeldeempfänger (DME) durch die Integrierten Regionalleitstelle Süd alarmiert. Gleichzeitig wird sofort bei Alarmauslösung über Alamos der Alarm an die privaten Smartphones der Einsatzkräfte weitergeleitet.

Was ist ein Meldeempfänger?

Foto: O. Poppe / DRK Göhl

Jeder kennt die kleinen "Piepser", die auch von freiwilligen Feuerwehrleuten am Gürtel getragen werden. Diese Geräte heißen digitale FunkMeldeEmpfänger (DME) und können zentral durch die Rettungsleitstelle ausgelöst werden.
Erst wenn der so genannte "Ric" des DME von der Rettungsleitstelle Ostholstein ausgelöst wird, blinkt eine LED, es ertönt ein lauter Weckton, der Meldeempfänger vibriert und eine Nachricht erscheint auf dem Display (ähnlich wie bei einer SMS). 
Die Ric´s sind vergleichbar mit einer Telefonnummer des DME. 
Wenn mehrere DME einen identischen Ric besitzenn, kann so eine ganze Gruppe alarmiert werden.

Smartphone-Alarmierung

Foto: Oliver Poppe / DRK OV Göhl

Alle unsere Einsatzkräfte können auch über das Programm Alamos direkt auf das private Smartphone alarmiert werden.
In Kombination mit der App aPager PRO funktioniert das Smartphone wie ein digitaler Meldeempfänger. Die Alarmmeldung erscheint mit dem Alarmierungstext der Leitstelle direkt auf dem Bildschirm. Hinzukommend können die Einsatzkräfte sofort eine Rückmeldung geben, ob sie zum Einsatz erscheinen. Wenige Minuten nach Alarmierung erhalten die Führungskräfte eine Stärkemeldung.
Es ist auch Möglich, dass die Einsatzkräfte im Vorwege ihre Verfügbarkeit für eventuelle Einsätze angeben.
Nun werden bei einem Einsatz deutlich mehr Einsatzkräfte alarmiert, denn nicht alle besitzen einen DME (digitalen Meldeempfänger). Immer wieder zeigt sich auch, dass Kräfte ihren DME nicht bei sich tragen. Das Smartphone wird selten vergessen.
Die unterschiedlichen Gruppierungen können den Kräften zugeordnet werden. Alarmgruppen gibt es bei der DRK Bereitschaft Göhl beispielsweise für die Schnelleinsatzgruppe, den Betreuungsdienst, die Hundestaffel, das Rettungsdienstpersonal oder für die Leitung.

Bei einem Katastrophenschutzeinsatz oder Volleinsatz der Bereitschaft können die Einsatzkräfte ebenfalls über dieses System auch manuell alarmiert werden oder Informationen erhalten.

Diese Alarmierungssystem wird vom DRK Kreisverband Ostholstein finanziert. Der benötigte Server steht bei der DRK Bereitschaft Süsel.
Mit diesem System ist die zuvor genutzte BlueBox überflüssig geworden.

Digitale Alarmierung

Auch bei uns ist die Zeit nicht stehen geblieben. Seit Anfang 2013 wird im Kreis Ostholstein durch die Integrierte Regionalleitstelle Süd (ILRS) ausschließlich digital alarmiert.
Die SEG-Einsatzkräfte der DRK-Bereitschaft Göhl wurden alle mit einem personenbezogenen digitalen Funkmeldeempfänger (DME) ausgestattet.
Somit wird fortan auf eine telefonische Alarmierung ("Telefonkette") für die Schnelleinsatzgruppe oder der Rettungshundestaffel verzichtet.
Mit der digitale Technik bietet nun auch zusätzliche Möglichkeiten der Alarmierung. 
Nun ist es der Rettungsleitstelle möglich einzelne Teileinheiten wie z.B. die Schnelleinsatzgruppe zu akuten Einsätzen, die Betreuungsgruppe, die Führung, Rettungsdienstpersonal oder die Rettungshundesstaffel einzeln zu alarmieren oder einen Großalarm für alle Einheiten aus zu lösen. 
Es können auch Informationen durch die Rettungsleitstelle versenden werden.