Rettungshundestaffel (RHS)

Aufgaben der Rettungshunde-Staffel

Unsere Aufgabe besteht darin, vermisste Menschen zu suchen.
Darum sind wir rund um die Uhr einsatzbereit.

Wir setzen ausschließlich ausgebildete und vom DRK geprüfte Rettungshunde-Teams (Rettungshundeführer mit Rettungshund) sowie Einsatzleiter und Suchgruppenhelfer ein. Somit können wir Kranke, Verletzte oder sonstige Hilfebedürftige mit Erster Hilfe versorgen und Ihnen eine sachgerechte Betreuung bieten.

Alarmierung und Einsatzbereitschaft

Foto: DRK Göhl e.V.

Wir sind rund um die Uhr einsatzbereit.

Derzeit verfügt unsere Rettungshundestaffel über drei einsatzbereite Teams bzw. vier geprüfte Rettungshunde (Flächensuche).
Unsere Rettungshundestaffel kann über die Polizei oder über die integrierte Rettungsleitstelle Süd, Tel. 04521- 1 92 22 oder Notruf 112, angefordert werden.

Unser Einsatz ist für die Alarmierenden kostenfrei!

In der Regel rücken wir mit der BRH-Rettungshundestaffel gemeinsam aus.
BRH-Rettungshundesstaffel Schleswig-Holstein Ost e.V.

Einsatzmöglichkeiten: Flächensuche

Foto: A. Zelck / DRK GS

In der Fläche kommen die Rettungshunde zum Einsatz, wenn Personen in unwegsamen und unübersichtlichem Gelände vermisst werden.

Das können sein:

  • ältere Menschen, die orientierungslos oder krank sind
  • Wanderer oder Pilzsammler die sich verlaufen haben
  • Kinder die vermisst werden
  • Personen nach einem Autounfall, Bus- oder Zugunglück
  • Suizidgefährdete
  • verwirrte Personen die abgängig sind
  • verunglückte Sportler, z. B. Jogger, Reiter, Kite-Surfer, ...
Foto: DRK GS


Bei solchen Sucheinsätzen müssen große Gebiete in Wald, Feld und Flur durch die Rettungshundeteams systematisch durchkämmt werden. Der ausgeprägte Spür- und Geruchssinn sowie die Such- und Lauffreude der Rettungshunde verringern einen erheblichen Personenaufwand. Die Überlegenheit der Rettungshunde zeigt sich insbesondere bei Dunkelheit oder bei schlechtem Wetter. Erfahrungswerte zeigen, dass ein Rettungshundeteam bis zu 30 Personen ersetzt.

In der Fläche gibt es 3 Anzeigemöglichkeiten:

  1. Verbellen: der Rettungshund verbellt so lange bei der gefundenen Person, bis sein Hundeführer bei ihm ist.
  2. Freiverweisen: der Rettungshund läuft zurück zu seinem Hundeführer und zeigt seinen Fund durch z.B. Anspringen, Bellen, Umrunden,... an. Dann führt er seinen Hundeführer zum "Opfer".
  3. Bringseln: dabei nimmt der Rettungshund bei der gefundenen Person ein so genanntes "Bringsel" auf, welches an seinem Halsband befestigt ist, läuft zu seinem Hundeführer zurück und führt diesen an der Leine zurück zu der Person.

Sie möchten in der Rettungshundestaffel aktiv mitarbeiten?

Foto: DRK Göhl e.V.

Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben mit Ihrem vierbeinigen Freund die Rettungshundearbeit aktiv auszuüben, dann können Sie gerne einmal vorbeischauen, auch wenn nicht alle Anforderungen perfekt erfüllt werden.
Sie haben dann die Gelegenheit Fragen zu stellen und selbst einmal die eine oder andere praktische Übung mit Ihrem Hund zu absolvieren.

Wir freuen uns über ernsthafte Interessenten für diese ehrenamtliche Tätigkeit, die dem Menschen genauso wie den Hunden Spaß macht und dabei noch sinnvoll ist.
Aber genauso freuen wir uns über Interessierte ohne Hund, die als Helfer in der Rettungshundestaffel tätig werden möchten. Helfer sind ebenso eine große Bereicherung für uns, die genau wie die Hundeführer eine Ausbildung durchlaufen.

Wir weisen darauf hin, dass unsere Übungsgebiete nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind und deshalb ein Auto vorhanden sein sollte.

Wir freuen uns auf Sie!

Foto: A. Zelck / DRK GS

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